FTX: Ehemaliger Manager wirft Justizministerium politisch motivierte Verfolgung vor
Ryan Salame, ehemaliger Co-CEO von FTX Digital Markets und enger Vertrauter von Sam Bankman-Fried, hat aus dem Gefängnis heraus schwere Vorwürfe gegen das US-Justizministerium erhoben. Der zu 90 Monaten Haft verurteilte Manager behauptet in einem Social-Media-Post aus der FCI Cumberland, die Ermittler hätten im Fall des FTX-Zusammenbruchs gezielt entlastende Beweise unterdrückt und ihn aufgrund seiner politischen Spendenaktivitäten für die Republikanische Partei verfolgt. Salame verweist dabei insbesondere auf seine Wahlkampfspenden in Höhe von 23 Millionen US-Dollar, die er als Motiv für die selektive Strafverfolgung unter der Biden-Regierung ansieht. Diese Vorwürfe werfen neue Fragen über die politischen Dimensionen der FTX-Ermittlungen auf und könnten die bereits komplexe juristische Aufarbeitung des größten Kryptobörsen-Zusammenbruchs weiter verkomplizieren. Die Anschuldigungen kommen zu einem Zeitpunkt, da mehrere Schlüsselfiguren des FTX-Ökosystems vor Gericht stehen oder bereits verurteilt wurden, während die Branche weiter mit den regulatorischen und reputationsbedingten Folgen des Skandals kämpft. Die Vorwürfe politischer Einflussnahme könnten auch Auswirkungen auf laufende Gesetzgebungsverfahren zur Regulierung von Kryptowährungen in den USA haben.
Ehemaliger FTX-Manager wirft DOJ politisch motivierte Verfolgung vor
Ryan Salame, der ehemalige FTX-Manager, der derzeit eine 90-monatige Haftstrafe verbüßt, hat dem Justizministerium unter der Biden-Regierung selektive Strafverfolgung im Zuge des FTX-Zusammenbruchs vorgeworfen. In einem Social-Media-Post aus der FCI Cumberland behauptete Salame, die Staatsanwälte hätten "entlastende Beweise unterdrückt" und ihn aufgrund seiner republikanischen Spenden – einschließlich 23 Millionen US-Dollar während der Zwischenwahlen – ins Visier genommen.
Die Vorwürfe konzentrieren sich auf das, was Salame als erpresserische Taktiken beschreibt: "Man bedroht nicht die Familien von Menschen, um ein Geständnis zu erzwingen." Er bezog sich speziell auf einen Vorfall mit seiner schwangeren Verlobten Michelle Bond. Das Strafmaß von Richter Lewis Kaplan übertraf die Empfehlung der Staatsanwaltschaft um 2-4 Jahre, was Salames Behauptungen politischer Motivation weiter befeuert.